Sterbebegleitung / Trauerbegleitung

Taube

Sterbebegleitung / Trauerbegleitung                            

Vor einigen Jahren habe ich meinen Vater verloren. Seine letzten Tage verbrachte er in München auf einer Palliativstation. Nachdem die Erfahrungen dort für ihn aber auch für uns Angehörige so berührend waren, wollte ich irgendwann einmal die dort erlebt und erfahrene Liebe anderen sterbenden und trauernden Menschen zurückgeben. 

So begleite ich jetzt seit einigen Jahren Menschen auf ihrem letzten Weg und Menschen in Ihrer Trauer und sehr gerne stehe ich auch Dir mit meinem Wissen und meinen Erfahrungen zur Seite.

DAS LEBEN UND DER TOD IM NEUEN BEWUSSTSEIN

Wir sollten uns auch einmal den Geheimnissen des Todes, und den falschen Vorstellungen, die wir Menschen gegenüber diesem Prozess haben, widmen. Wir begegnen dem Tod entweder mit Grauen oder versuchen, ihn vollständig zu ignorieren. Manche betrügen sich auch selbst und denken, sie seien unsterblich. Die Wahrheit ist, dass beide Ansichten Gültigkeit haben, aber aus ganz unterschiedlichen Gründen.
Der Prozess wie wir ihn heute erleben bewirkt, dass wir den Schleier des Vergessens annehmen und scheinbar jedes Mal, wenn wir einen neuen Körper annehmen um ein neues Leben zu leben, ganz von vorne beginnen. Im neuen Zeitalter, das jetzt bevorsteht, wird dieser Prozess nicht mehr notwendig sein, da wir den Sterbe- und Reinkarnationszyklus nicht mehr erfahren müssen, so wir unsere Umwandlung verwirklicht und vollendet haben.
Wir werden dann also jede Dimension, die wir gerade erleben, in vollem Bewusstsein darüber, wer wir sind, was wir gewesen sind und wohin wir gehen, verlassen. Oder um genauer zu sein, wir werden uns bewusst sein, wer wir waren, wer wir sind und wer wir sein werden. Das ist das wahre Bewusstsein.
Einen langsamen und peinigenden Tod zu sterben, einen geliebten Menschen plötzlich oder schmerzvoll sterben zu sehen oder zu sehen, wie Kinder in ihren frühen Jahren der goldenen Versprechen weggenommen werden, dies sind eine der größten Tragödien, der größten Schmerzen und gleichzeitig die wichtigsten Erfahrungen für uns Menschen gewesen.
Der medizinische Beruf versucht, das Leben unter allen Umständen und meist aus falschen Gründen, zu verlängern. Das andere Extrem bilden jene, die den vom Arzt unterstützten Suizid befürworten. Beides sind Vorstellungen einer dreidimensionalen Mentalität und werden in den Zeiten, die nun schnell auf uns zukommen, wegfallen.
Wir sollten das Leben als aktive Zeit freudigen Seins und Erfüllung hegen und es sollte von Anfang an gelehrt werden, dass es zum richtigen Zeitpunkt eine Beförderung in die nächsthöhere Stufe des Bewusstseins und der Erfüllung geben wird. Jede Seele hat ihren eigenen Zeitplan, ihr eigenes Programm und wir müssen erkennen, dass nicht jeder Mensch auf die Erde kommt, um ein hohes Alter zu erreichen. Die Erwachten unter uns wissen allerdings, dass die Trennung nur vorübergehend ist, dass jeder von uns einem eigenen Schicksal folgen muss und dass wir eines Tages wiedervereint sein werden, um nie wieder den Schmerz der Trennung fühlen zu müssen.
Eine der größten Tragödien unserer Zeit ist der Brauch, unsere alten Menschen in isolierte Pflegezentren zu bringen, wo sie, meist unter Drogen gesetzt, ein zwar schmerzfreies, aber doch unnützes Dasein fristen. Diese Bräuche und Ansichten werden nun bald veraltet sein und wir werden auf sie zurückschauen, und als barbarisch empfinden. Das Alter wird in Erfahrung und Weisheit gemessen werden. Unsere Körper werden reifen, aber nicht zerfallen. Unser Verstand wird aktiv, wachsam bleiben und nie aufhören, neue Erfahrungen und neues Wissen zu suchen. Und wenn die Zeit für uns reif ist, auf die nächste Stufe der niemals endenden Spirale in Richtung Vollkommenheit weiterzugehen, dann werden wir dies bewusst machen und in freudiger Erwartung. Dies übersteigt jedoch im Moment noch unser Verständnis.
Der erste Schritt sollte sein, unserer Jugend eine andere Sichtweise auf das Leben zu vermitteln, nämlich als ein wertvolles Geschenk und die Möglichkeit, Fähigkeiten und Weisheit für die nächste Stufe der Erfahrung zu erlangen.
Jedoch alles was jetzt geschieht, ob scheinbar gut oder schlecht, ist ein Teil des Planes und der Erfahrung, die von uns Menschen benötigt wurde, um auf die nächste Stufe des Bewusstseins zu kommen. Verurteilen wir also nicht, weder uns selbst noch die anderen. Erlauben wir jedem Tag, sich in seiner Vollkommenheit zu entfalten, in dem Wissen, dass der Schmerz der Trennung bald nur noch eine Erinnerung in der Vergangenheit sein wird.

Ich freue mich auf unsere Begegnung.

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Karin Margit Reischl – Begegnungsstätte im Zeichen der Liebe

Mittelstr. 18, 56305 Puderbach Tel: 02684 / 95 76 105

post@karin-reischl.de

 

 

 

 

 

 

 

 

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